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WAS WUNDER -
MIRACULUM

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19. Januar 2012,
19.00 Uhr in den Deichtorhallen

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Spannend, perspektivreich und kontrovers – so diskutierten am 19. Januar Erzbischof Dr. Werner Thissen, der Intendant der Deichtorhallen Dr. Dirk Luckow und der Kurator der Ausstellung Dr. Daniel Tyradellis mit den Schülern Eva Rzeszowski und Dominika Kapuscinski (beide Sophie-Barat-Schule) sowie Nando Romario Meier (St. Paulus Schule Billstedt) über die Bedeutung des Wunders in religiösen, technisch-naturwissenschaftlichen und künstlerischen Kontexten.
An ausgesuchten Exponaten erörterten die Podiumsteilnehmer die Dimensionen, die das Thema Wunder in sich birgt. Mit eigenen Erfahrungen endete die Diskussion in den Deichtorhallen in einem sehr persönlichen Austausch.
Erzbischof Dr. Werner Thissen würdigte die "herausragende Arbeit" des Kulturforums 21, einer Initiative des Katholischen Schulverbandes Hamburg. Das Kulturforum sei ein "kultureller Impulsgeber" an und zwischen den Schulen. Eine weitere Zusammenarbeit wünscht sich der Intendant der Deichtorhallen Dr. Dirk Luckow: "Jederzeit gern wieder", sagte er zum Abschluss mit einem Blick auf die Nachhaltigkeit der Zusammenarbeit.

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Radiobeitrag zur Begleitausstellung:
EIN MITTELSCHÖNES LEBEN -
LEBEN IM KARTON


Im Hamburger Kinderbuchhaus/Museum Altona;
30. Oktober - 12. November 2011

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Thema des Neujahrsempfangs des Katholischen Schulverbandes 2012
am 11. Januar war der Brückenschlag zwischen Kultur und Bildung.


Senator Ties Rabe, Dustin Jaacks, Senatorin Prof. Barbara Kisseler, Henrieke Max,
Erzbischof Dr. Werner Thissen (Foto: Stefan Malzkorn)

Das Hamburger Abendblatt berichtet:
Neujahrsempfang: Erzbischof singt Verdi in alter Börse
Die Schüler entlocken dem Erzbischof Werner Thissen und zwei Senatoren bei dem Empfang in der Handelskammer neue Seiten.

Altstadt. Es sollte in diesem Jahr ein ganz anderer Neujahrsempfang des Katholischen Schulverbands werden. Das ist gestern Nachmittag im Börsensaal der Handelskammer schon deswegen gelungen, weil die Schüler die Regie übernahmen. Statt wohl gesetzter "Reden von Männern in grauen Anzügen" (Schulverbandsvorsitzender Monsignore Peter Mies), stand ein Interview vor 400 Gästen im Mittelpunkt.

Henrieke Max vom Niels-Stensen-Gymnasium in Harburg und Dustin Jaacks von der Sophie-Barat-Schule (Harvestehude) entlockten ihren Gesprächspartnern Erzbischof Werner Thissen, Kultursenatorin Barbara Kisseler (parteilos) und Schulsenator Ties Rabe (SPD) Überraschendes. So bekannte Thissen, dass ihn der erste Besuch einer Oper als Zehntklässler in Duisburg davon abgebracht habe, die Schule zu verlassen und wie sein Vater Kaufmann zu werden. Und zum Beweis der Bedeutung seines frühen Kulturerlebnisses schmetterte der Erzbischof trotz Heiserkeit einen Auszug aus Verdis "Troubadour". Das Beispiel war gut gewählt: Der Brückenschlag zwischen Kultur und Schule unter dem Motto "Leidenschaft für Gemeinsames" war das Thema des Neujahrsempfangs.

Kultursenatorin Kisseler hat eigene Erfahrungen mit katholischen Schulen. Sie besuchte das Ursulinen-Gymnasium in Wipperfürth bei Köln. Kisseler spielte in der Theater AG mit, aber noch wichtiger ist ihr, so erzählte sie den Schülern, dass sie dort "soziales Engagement und Verantwortungsgefühl" entwickelte. "Seit ich 14 war, habe ich sonntags von 6 Uhr bis abends im Krankenhaus gearbeitet", sagte die Senatorin. "Ich habe gelernt, nicht nur mich selbst zu sehen, sondern auch andere."
Schulsenator Rabe outete sich als Freund der Musik. "Ich habe als Schüler eine Band gegründet und Musik immer geliebt - trotz des Musikunterrichts", bekannte Rabe, der kritisierte, dass bei allen Schülerleistungstests - wie beispielsweise PISA - Kunst, Musik und Theater ausgeblendet blieben. "Es geht in der Schule nicht nur darum, ein richtiges Diktat zu schreiben."

Musikalischer Höhepunkt war ein "interaktives Konzert" zum Thema Dirigieren und Führen: Dirigent Professor Gernot Schulz und das Orchester der Sankt-Ansgar-Schule (Borgfelde) demonstrierten, wie Individualisten im Team zusammenfinden. (pum)